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Bezirksverband Mittelrhein e.V.
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Amsterdamer Straße 232
50735 Köln

Susanne Schmidt
Telefon 0221 / 846 427-02
Telefax 0221 / 846 427-17

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So reagiert das IzIkÖ auf Anfragen



Mit jedem Kunden wird zunächst eine Bedarfsanalyse durchgeführt, in der ermittelt wird, was der Träger/der Kunde beziehungsweise die MitabeiterInnen brauchen. Im Idealfall nimmt diese Bedarfsanalyse bis zu einem halben Tag in Anspruch und findet mit allen MitarbeiterInnen und den Leitungskräften der jeweiligen Einrichtung statt. Erst auf dieser Grundlage wird ein Design für das weitere Vorgehen entworfen und abgestimmt. Die Maßnahmen, die daraufhin durchgeführt werden, werden teilweise von Mitarbeiterinnen des IzIkÖ begleitet und dokumentiert. Dies geschieht mit dem Ziel, die Prozesse intern zu diskutieren, zu reflektieren und – auch auf theoretischer Grundlage – das IzIkÖ-Profil weiterzuentwickeln.

Die Kooperationsvereinbarung ist Grundlage für die Honorarverträge mit den ReferentInnen und das weitere Vorgehen. Evaluationsbögen und Teilnahmelisten für die späteren Zertifizierungen beziehungsweise Teilnahmebescheinigungen durch das IzIkÖ werden für jede Veranstaltung angefertigt. Material, das die ReferentInnen verwenden, wird dem Kunden für die MitarbeiterInnen nach Abschluss der Trainings zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit der Fortbildungen beziehungsweise der Coachingprozesse: Auf Wunsch werden im Anschluss an die Maßnahmen die Einrichtungen beziehungsweise ihre Teams mit Supervisionen dauerhaft begleitet.

Kontinuität und Qualität



Das Institut zur Interkulturellen Öffnung gewährleistet im Kontakt mit den Trägern und Einrichtungen die detaillierte Abstimmung der Rahmenbedingungen, der Umsetzung von Veranstaltungsmodulen sowie der Dokumentation. Die Qualität des IzIkÖ-Angebots sichern feste AnsprechpartnerInnen und freie ReferentInnen. Mit und ohne eigenen Migrationshintergrund bringen sie neben den Fachrichtungen Psychologie, Soziale Arbeit und Wissenschaft, Jura sowie Pädagogik anerkannte Weiterbildungen und Zertifizierungen mit. Sie arbeiten kreativ und können sich in die Arbeits- und Denkwelten der TeilnehmerInnen hineinversetzen. Dabei berücksichtigen sie die schon vorhandenen interkulturellen Kompetenzen und Potenziale und verstehen es, sie wertschätzend zu nutzen, zu erweitern und als Querschnittsaufgabe zu integrieren.

Zur gemeinsamen Profilentwicklung lädt das IzIkÖ regelmäßig alle ReferentInnen zur kollegialen Beratung ein. Hier wird Wert auf die Thematisierung eines rassismuskritischen Umgangs mit den Inhalten, die in den verschiedenen Bereichen der interkulturellen Öffnung vermittelt werden, gelegt..

Methode „Der 7te Sinn“

Ein mögliches Modul innerhalb einer Trainingsreihe ist „Der 7te Sinn“. Diese Übung wurde vom IzIkÖ entwickelt, um aus verschiedenen Perspektiven zu erforschen, wie eine Einrichtung auf die Vielfalt ihrer KlientInnen eingestellt ist. In einem ersten Schritt wird darüber nachgedacht, wie die Einrichtung auf Außenstehende wirkt und zunächst theoretisch erörtert, ob sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Milieus im Haus willkommen fühlen können. Dabei sind die Fragen wichtig: Wen sprechen unsere Angebote an? Wen haben wir im Blick? Nach der Theorie wird die Einrichtung besucht. Beim Gang durch die Räumlichkeiten betrachten die MitarbeiterInnen der Einrichtung mit den ReferentInnen die Gestaltung der Räume, die Aushänge und zum Beispiel auch das Spielzeug-, Medien- und Ernährungsangebot. Die MitarbeiterInnen sind in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe nimmt eine mögliche Perspektive von Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrem allerersten Besuch ein. Die zweite betrachtet die Einrichtung aus der Sicht der MitarbeiterInnen. Wie wirkt in der einen oder anderen Rolle die Ausstrahlung der Räume auf alle Sinne? Die Wahrnehmungen der beiden Gruppen werden zusammengetragen und mit Hilfe eines Rasters „Frage/Feststellung/Aktion“ wird der Bedarf nach interkulturellen Veränderungsprozessen ermittelt. Dieser wird konzeptionell bearbeitet und umgesetzt.


Rahmenbedingungen



TeilnehmerInnen: In Kooperation mit den Trägern/Einrichtungen/Diensten wird ein Seminarplan erstellt. Bei bestimmten Seminarangeboten besteht für externe InteressentInnen die Möglichkeit einer Teilnahme. Die Gruppengröße sollte 20 Personen jedoch nicht überschreiten.

Ort: Nach Vereinbarung als Inhouse-Schulung oder extern.

Materialien: Die bei der Fortbildung benötigten Materialien und Medien können vom Institut zur Interkulturellen Öffnung zur Verfügung gestellt werden.

Teilnahmebestätigung und Zertifikate: Den Teilnehmenden wird im Anschluss an das Seminar auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zertifikat ausgestellt.

Evaluation: Alle Seminare/Fortbildungen werden im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung oder die Seminarreihe entweder anhand von Evaluationsbögen von den Teilnehmenden oder durch ein Evaluationsgespräch beurteilt. Die Auswertung wird auf Wunsch transparent gemacht.

Kosten: Die Kosten werden jeweils für die Seminarreihe mit dem Auftraggeber vereinbart.
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